Recruiting in unsicheren Zeiten: Was jetzt zu tun ist

Beim RJV sind wir auf einen interessanten Artikel von Mathias Heese (Softgarden) im Human Resources Manager gestoßen. Auch wenn viele Unternehmen in nächster Zeit mit Unsicherheiten aufgrund von Corona zu kämpfen haben, so empfiehlt er dennoch 5 konkrete Schritte, die wir Ihnen auf keinen Fall vorenthalten möchten.  


Handlungsempfehlungen für Recruiter

  • Recruiting-Aktivitäten hochfahren:
    Aktuell sind wieder deutlich mehr Bewerber auf dem Markt – und Arbeitgeber steigen verstärkt in den Kampf um die Talente ein. Die Krise hatte die Motivationslage bei vielen Arbeitnehmern vorübergehend verändert. Außerhalb von Krisenzeiten sind Arbeitnehmer mit dem positiven Ziel auf dem Markt, sich im Job zu verbessern. Viele Arbeitnehmer verfolgten dann vorübergehend das negative Ziel, das Risiko des Jobverlustes zu minimieren und hielten an ihren Positionen fest. Das scheint nun wieder vorbei zu sein.

  • Wenn möglich Sicherheit als Argument ausspielen:
    Auf der Ebene des Employer Branding und der Arbeitgeberreputation kann Sicherheit in der aktuellen Lage zum entscheidenden Argument für einen neuen Arbeitgeber werden: die Sicherheit des Jobs und langfristige Beschäftigungsperspektiven ebenso wie ein gutes Corona-Management und ein guter Gesundheitsschutz.

  • Im Recruiting und Onboarding virtuelle Verfahren ausbauen:
    Beschränkungen im Recruiting durch Probleme bei den Präsenzverfahren sollten dadurch vermieden werden, dass gezielt virtuelle Verfahren wie Video-Jobinterviews zum Einsatz kommen. Ebenso sollten aktiv rekrutierende Unternehmen über Maßnahmen zum virtuellen Onboarding nachdenken.

  • Weiterhin auf Kandidatenorientierung setzen:
    Es ist zweifelhaft, dass die Junizahlen eine Trendwende auf den Kandidatenmärkten einläuten und diese wieder einfacher für die Arbeitgeber werden lassen. Die Regeln für ein kandidatenorientiertes digitales Recruiting, das auf Überzeugung statt auf Selektion setzt, bleiben deshalb gültig. Das schließt zum Beispiel den aktiven Umgang mit Arbeitgeberbewertungen und eine aktive Google-Strategie ebenso mit ein wie die Präsentation überzeugender Argumente auf der eigenen Karrierewebsite.

  • Prozessqualität sichern und ausbauen:
    etwa bei den Themen Geschwindigkeit und Kandidatenkommunikation. Unsere aktuelle, noch unveröffentlichte Candidate-Experience-Studie zeigt, dass die Ungeduld der Kandidaten 2020 weiter zugenommen hat.


Quelle: https://www.humanresourcesmanager.de/news/softgarden-corona-dashboard-recruiting-in-unsicheren-zeiten-was-jetzt-zu-tun-ist.html


 

 

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