Die gewerblich-technische Ausbildung bei VETTER Gabelzinken

Das Ende der Schulzeit ist nah und somit auch ein wichtiger Wendepunkt im Leben vieler Jugendlicher. Gleichzeitig ist dies auch die Zeit vieler Fragen:

  • Welche beruflichen Möglichkeiten stehen mir offen? 
  • Welche Vorteile sprechen jeweils für ein Studium oder eine Ausbildung?
  • Und was passt zu meinen Fähigkeiten und Interessen?

In den vergangenen Jahren hat sich viel bewegt und die Möglichkeiten für die Berufswahl, aber auch für den späteren Karriereweg sind nahezu unerschöpflich. Die gewerblich-technische Ausbildung ist dabei vollkommen zu Unrecht ins Hintertreffen geraten. Denn gerade in technischen Berufen zeichnen sich enorme Potenziale ab, von denen Auszubildende heutzutage profitieren können.

Doch wie sieht der Arbeitsalltag eines Facharbeiters aus?

„Das Klischee vom „Schrauber mit Ölflecken“ ist überholt.“, berichtet Kai Böcher, Personalleiter der VETTER Group GmbH in Burbach, und weiter: „In unserer Fertigung benötigen wir Fachleute, die unsere Gabelzinken fit für die Industrie 4.0 machen. Hierbei geht es ganz stark um die Individualisierung der Produkte und die Erhöhung der Produktivität. Neben der Serienfertigung von Standardprodukten steigt der Bedarf an intelligenten Gabelzinken – ein wichtiger Grundstein für den langfristigen Ausbau der Marktführerschaft.“

Maschinen- und Programmierkenntnisse sind heutzutage das Handwerkzeug vieler technischer Berufe. Und die beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten sind immens. Die Weiterbildung zum Meister, Techniker oder ein duales Studium bietet enormes Karrierepotenzial und hohe Verdienstmöglichkeiten, die den Vergleich mit einem Studienabschluss nicht scheuen müssen.“

Wie findet man nun den besten Ausbildungsberuf für den eigenen Lebensweg?

3 junge Mitarbeiter im VETTER Gabelzinkenwerk (Burbach) berichten, warum Sie sich gerade für Ihren Ausbildungsberuf entschieden haben und welche Hoffnungen Sie damit für Ihre Zukunft verbinden?

1. Warum haben Sie sich für Ihre Ausbildung entschieden? Und wie haben Sie sich im Vorfeld informiert?

Tim Kolb, technischer Produktdesigner:

Im Vorfeld muss man natürlich wissen, worin seine Stärken liegen und was einem Spaß macht. Ich wollte etwas Kreatives machen und immer wieder vor neue Aufgaben gestellt werden, deswegen habe ich mich für diesen Beruf entschieden. Im Vorfeld habe ich mich im Internet und auf der Ausbildungsmesse in Siegen schlau gemacht und bin so auf die Firma VETTER gestoßen.

Florian Braun, Industriemechaniker:

Ende des 10. Schuljahres habe ich ein Praktikum bei der Firma Bombardier Transportation gemacht, um einen Einblick in das Berufsbild Industriemechaniker zu bekommen. Vor allem reizt mich in diesem Beruf die erforderliche Vielseitigkeit. Nach dem Praktikum stand für mich fest, dass ich eine Ausbildung als Industriemechaniker machen möchte. Ich hätte mich z.B. auch nach meinem Abitur für ein Maschinenbaustudium entscheiden können, doch ich habe die Ausbildung bevorzugt, da ich sehr viel praktischen Bezug habe. Daher habe ich das Gymnasium nach der 11. Klasse verlassen und meine Ausbildung bei der Firma VETTER begonnen. Im Vorfeld habe ich mich vor allem im Internet über verschiedene Ausbildungsberufe und Betriebe informiert.

Christina Kölsch, CNC-Zerspanungsmechanikerin:

Ein technischer bzw. handwerklicher Beruf kam für mich immer in Frage. Es stehen einem viele Weiterbildungs- oder Aufstiegsmöglichkeiten zur Verfügung. Durch die Agentur für Arbeit bin ich auf die Ausbildung zur Zerspanungsmechanikerin gekommen. Mit einem Praktikum bei der Firma Vetter hat sich die Entscheidung für diesen Beruf schnell gefestigt.

2. Wie sieht Ihr typischer Arbeitstag aus? Was gefällt Ihnen besonders gut?

Christina Kölsch: An einem typischen Arbeitstag stehe ich an einer Fräsmaschine, wo ich verschiedene Aufträge von Gabelzinken oder Zubehörteilen bearbeite. An den Aufträgen befindet sich eine Zeichnung des Bauteils, wonach ich ein Programm schreibe, damit die Maschine weiß, was zu tun ist. Besonders gut gefällt mir das Programmieren. Ich lerne immer etwas dazu, was ich in Zukunft noch verbessern kann. 

Tim Kolb: Einen typischen Arbeitstag gibt es nicht, dass ist auch das was mir so gut gefällt. Während der Ausbildungszeit durchläuft man verschiedene Abteilungen in denen man immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt wird. 

Florian Braun: Das ist bei mir ähnlich, da jeden Tag andere Dinge zu erledigen sind. In erster Linie gilt es alle Maschinen am Laufen zu halten und sie bei Defekten zu reparieren. Außerdem werden Wartungen durchgeführt oder es wird an Projekten gearbeitet. Besonders gut gefällt mir, dass meine Arbeit sehr abwechslungsreich ist.

3. Was erhoffen Sie sich für Ihre Zukunft? 

Christina Kölsch: Für die Zukunft erhoffe ich mir, immer einen festen Arbeitsplatz zu haben und von Tag zu Tag dazuzulernen. Durch die vielen Weiterbildungsangebote steht mir eine gute Zukunft in einem technischen Beruf offen.

Florian Braun: Als ersten Schritt möchte ich meine Ausbildung erfolgreich beenden. Wenn ich dieses Ziel erreicht habe, würde ich mich sehr gerne in meinem Beruf weiterbilden, z.B. durch den Besuch an einer Techniker- oder Meisterschule. Da ich bis zum Ende der 11. Klasse auf dem Gymnasium war habe ich nach meiner Ausbildung eine fachgebundene Hochschulreife, mit der ich auch ein Maschinenbaustudium anschließen könnte.

Tim Kolb: Die Ausbildung erfolgreich abzuschließen und ein wichtiger Teil des Teams zu werden. Des Weiteren würde ich gerne nach meiner Ausbildung eine Weiterbildung zum Techniker machen.

Einen Überblick über alle angebotenen Berufe und Studiengänge bei VETTER erhalten Sie unter www.gabelzinken.de/karriere oder unter dem folgenden RJV-Unternehmensprofil. 

Tim Kolb, technischer Produktdesigner
Christiana Kölsch, CNC-Zerspanungsmechanikerin
Florian Braun, Industriemechaniker

Bildnachweis:

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Telefon: +49 2736 4961 – 0 ∙ Telefax: +49 2736 4961 – 12
E-Mail: ausbildung@vetter.eu ∙ www.gabelzinken.de/karriere

 

 

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